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Einfach zum Sport motivieren – 10 Tipps

  • Sport

Der Mensch ist ja bekanntlich von Natur aus faul und gibt sich dem evolutionären Drang hin, Energie zu sparen. Es fällt einem schwer, sich noch einmal aufzuraffen, nachdem man es sich auf der Couch gemütlich gemacht hat. Die Motivation für etwas Sport hält sich in Grenzen.

So eine Situation wird bei jedem Menschen einmal auftreten, egal ob und wie sehr jemand vom Sport begeistert ist. Wir geben dir ein paar Tipps, wie du dich besser zum Sport motivieren kannst, oder gar überhaupt zum ersten Mal in deinem Leben mit Sport anzufangen.

Wissen ist Motivation

Sobald du dich geistig mit physischer Aktivität auseinandersetzt, steigt auch deine Motivation, dich zu bewegen. Je nachdem, welche Ziele du verfolgst, kannst du dich in sehr vielen Bereichen informieren. Angefangen von der Ernährung über die Trainingslehre bis hin zum Trainingsequipment.

Freude an komplexer Bewegung

Such dir eine Form von Bewegung, die dir Freude bereitet. Es bringt nichts, das zu tun, was andere machen, wenn man selbst keinen Spaß daran hat. Lerne Technik, Taktik und Feinheiten eines Sportes lieben. Wenn du nur trainierst, um besser zu sein als Andere und dein EGO zu füttern, dann wirst du weniger Erfolg haben, als wenn du den Sport des Sportes selbst wegen ausübst. Erfolge, egal wie groß oder klein, sind die beste Motivation.

Ziele setzen

Ziele sind eine hervorragende Möglichkeit, deinen Fortschritt zu beobachten und deine Motivation zu erhöhen. Du solltest dir anfangs kleine Ziele setzen, die du auch in kurzer Zeit schaffen kannst. Damit hast du dann schon nach wenigen Wochen das Gefühl, dass du etwas erreicht hast und deinem Hauptziel immer näherkommst.

Strukturieren solltest du das ähnlich wie eine Pyramide. Ganz oben an der Spitze ist dein Hauptziel z.B. den Sporttest der Polizei hervorragend zu absolvieren. Am Boden befinden sich allgemeine Ziele. Hier geht es um eine Grundausdauer, darum ordentlich Schwimmen zu lernen, ein Gewicht zu erreichen oder Muskeln aufzubauen. Sobald du die Ziele der ersten Ebene erreicht hast, kannst du eine Stufe nach oben klettern. Hier könntest du als Ziel nehmen, die Mindestanforderungen des Tests zu bestehen. So kannst du Schritt für Schritt deine Teilziele abhaken, bis du das Hauptziel erreicht hast.

Setze realistische und zeitlich absehbare (Zwischen)Ziele. Visualisiere sie und formuliere sie so präzise wie möglich.

Struktur / Routine

Erinnerungen! Du musst an dein selbstständiges Training erinnert werden. Das heißt, dass du dir schon in der Früh einen Wecker stellst, der dir sagt, dass dein Training heute auf dem Plan steht. Es funktioniert auch gut, seinen Partner oder seine Familie in die sportliche Planung einzuweihen. So hörst du öfters Fragen nach deinem Fortschritt sowie ob du heute z.B. Laufen gehst.

Positives Klima schaffen

Um selbst ein motivierter Mensch zu sein, müssen drei Dinge erfüllt sein.

Als Erstes musst du ein Gefühl von Autonomie haben. Du entscheidest dich selbst für einen Sport und deine Ziele. Kein anderer darf und kann dir in deine Selbstbestimmung reinpfuschen.

Im zweiten Punkt geht es um deine Kompetenzen. Dabei ist es wichtig, dass du während des Sportes Fortschritte machst. Du musst deine Ziele erreichen und einen Skill entwickeln, der dich von anderen Menschen unterscheidet.

Der letzte wichtige Punkt ist dein Umfeld. All deine sozialen Kontakte müssen akzeptieren, was du für ein Sport machst und warum du ihn machst. Denn wenn deine Freunde und Verwandten hinter dir stehen und sagen, dass sie deinen Weg zum Polizisten unterstützen und es gut finden, dann wird dich das enorm motivieren.

Um all das zu erreichen, kannst du mit einem 5 Punkte Plan arbeiten:

  1. Suche dir klare und sinnvolle Gründe, WARUM du genau diesen Sport machen willst.
  2. Akzeptiere deinen Körper und deine Fähigkeiten und verbessere diese auf dem Weg.
  3. Wenn du ein Problem hast, dann schau dir mehrere Lösungswege an und such den für dich besten heraus.
  4. Verbessere deine vorhandenen Stärken.
  5. Trainiere in einer positiven Gruppe, die dich mit Feedback unterstützt.

Positive Assoziationen bilden

Du musst es schaffen positive Gefühle und Erinnerungen an den Sport zu haben. Wenn du dich nur im Sport quälst, dann wird es dir schwerfallen dich zu motivieren.

Soziale Kontakte im Sport sind hier eine hervorragende Möglichkeit. Jemand, mit dem du zum Trainingsbeginn oder Ende einen Plausch halten kannst, ist viel Wert. Denn ganz unterbewusst speichert dein Gehirn die positiven Erfahrungen, wie ein Gespräch, im Kontext des Sportes ab. Dadurch kannst du dich unbewusst zum Sport motivieren.

Eine weitere Möglichkeit ist die Belohnung. Direkt nach dem Sport könntest du in eine Wirtschaft gehen und dir ein gutes Essen gönnen. Weiter kannst du deine Laufwege so planen, dass du viel in der Natur bist und die Schönheit von Wald, Wiesen, Berge und Tiere dir mit dem Lauf im Gedächtnis bleibt.

Du siehst schon, worauf wir hinauswollen. Verbinde deinen Sport mit Spaß und positiven Gefühlen, dann wird es dir deutlich einfacher fallen dich aufzuraffen und durchzustarten.

Druck aufbauen

Manche Menschen brauchen Druck von außen, um wirklich im Sport und Wettkampf aufzublühen. Falls du so jemand bist, solltest du dir Konsequenzen für ein Versagen bewusst machen oder sogar kreieren. Du könntest dir einen Zeitplan für eine Übung setzen und wenn du sie bis zum Stichtag nicht schaffst, musst du 50 Euro spenden. Je mehr das Versagen schmerzt, desto größer ist der Druck.

Professionelle Betreuung

Ein ausgebildeter Trainer ist Gold wert. Wenn du einen guten Coach hast, dann wird auch deine Motivation zum Sport steigen. Das resultiert daraus, dass du deine Ziele schneller erreichst, als wenn du auf eigene Faust trainierst.

Außerdem wird dich dein Trainer an deine Grenzen pushen, an die du allein gar nicht herankommst.

Darüber hinaus wirst du feste Trainingszeiten haben. Diese Struktur hilft dir, keine Trainings zu verpassen und der Körper sowie die Psyche gewöhnt sich an den Trainingszeitpunkt.

Hund als sportlicher Begleiter

Der beste Freund des Menschen und hervorragender Motivator. Der Hund!

Ein Hund ist ein hervorragender Begleiter im Sport. Er motiviert und zwingt dich, einen Spaziergang zu machen. Hier hast du einen klaren Sinn, warum du rausgehst und eine Runde läufst. Die Freude des Hundes, wenn er draußen herumtoben kann, ist ansteckend.

Außerdem gibt der Hund deinem Tag eine Struktur und verlangt nach regelmäßigen Spaziergängen. Zusätzlich dazu hast du garantiert eine positive Erinnerung an die Bewegung, wenn du sie zusammen mit deinem Hund erlebst.

Aber was machst du, wenn du keinen Hund hast? Die Antwort ist ganz einfach. Tierheime. Tierheime sind dir sehr dankbar, wenn du einen Hund ausleihst, um mit ihm Gassi zu gehen und der Hund freut sich auch!

Bitte beachte, dass ein eigener Hund eine große Verantwortung bedeutet! Wenn du es nicht garantieren kannst, deinem Hund sein Leben lang viel Aufmerksamkeit zu schenken, dich um ihn zu kümmern und egal bei welchem Wetter für seinen Auslauf zu sorgen (Gassi zu gehen, nicht einfach nur in den Garten zu lassen), dann solltest du dir keinen eigenen Hund anschaffen. Wie gesagt, die Tierheime und die Hunde dort freuen sich über deine Unterstützung.

Dein Körper ist ein kostbares Gut

Wenn deine Psyche nicht mitspielt, dann spielt der Körper erst recht nicht mit. Daher empfehlen wir auf Alkohol, Drogen und das Rauchen zu verzichten. So kann man sich auch Samstag Morgen zum Sport motivieren.

Außerdem musst du darauf achten, dass dein Körper genügend Regenerationszeit bekommt. Das heißt mindestens 6,5 Stunden Schlaf pro Nacht.

Auch eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, um im Gleichgewicht zu bleiben. Auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr solltest du achten. Als Getränk der Wahl empfehlen wir Wasser.

Quellen

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